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ACAT-Briefaktion im Mai

Die Briefaktionen der ACAT (Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter: www.acat-deutschland.de) liegen in den Kirchen St. Barbara, St. Mariä Geburt, Herz Jesu und St. Georg aus. Sie stehen auch am Ende der Artikel zum Download zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie auf der der ACAT-Internetseite. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

 

In den aktuellen Briefaktionen geht es um Hilfe für:


1. Am 2. September 2020 verschwanden die beiden 11-jährigen Cousinen Lilian Mariana und María Carmen Villalba während einer Operation der Joint Task Force, einer Elite-Einheit der Armee PARAGUAYs, gegen Mitglieder der bewaffneten Gruppe „Paraguayanische Volksarmee“ (EPP) in Yby Yaú, einem Waldgebiet. Sie sind mutmaßlich entführt, gefoltert und ermordet worden.

 

Nach Angaben von Laura Villalba Ayala, der inzwischen inhaftierten Mutter eines der Mädchen, waren diese in Argentinien geboren worden und dort aufgewachsen. Sie besaßen die argentinische Staatsangehörigkeit. Die Mädchen begaben sich mit Laura Villalba Ayala in ein Camp der EPP, um ihre dort lebenden Väter zu besuchen.

 

Die 14 Jahre alte Cousine der beiden Mädchen, Carmen Elizabeth Oviedo Villalba, wurde Zeugin der Ereignisse vom 2. September und konnte fliehen. Seit dem 30. November wird Carmen Elizabeth vermisst.

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ACAT Brief(e) Dringlichkeitsaktion (DA)
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2. José Daniel Maárquez Márquez und weitere 7 Mitglieder der Umweltschutzorganisation CMDBCP (Comité Municipal por la Defensa de los Bienes Comunes y Públicos) setzen sich für den Schutz der Flüsse Guapinol und San Pedro im Norden von HONDURAS ein und sind seit mehr als 18 Monaten inhaftiert.

 

Amnesty International (AI) hat Berichte erhalten, die bestätigen, dass José Márquez Márquez im La-Ceiba-Gefängnis positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Auch die übrigen sieben Umweltschützer im Olanchito-Gefängnis laufen Gefahr, sich mit dem Coronavirus anzustecken.

 

Die UN-Arbeitsgruppe für willklürliche Inhaftierungen bezeichnete die Inhaftierung der 8 Umweltschützer am 9. Februar 2021 in einer Erklärung als willkürlich und forderte ihre sofortige Freilassung.

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