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Nachlese zur Gebetswache der ACAT

Über längere Zeit war ich nicht dabei…

 

Persönliche Betroffenheit ließ mich nun aber teilnehmen an der Nächtlichen Gebetswache der ACAT (Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter) am 26.6. in der Herz Jesu Kirche. Das war eine gute Entscheidung.

 

 

In einem starken, berührenden Gottesdienst wurde im Gebet der weltweiten Opfer von Verfolgung, Folter und drohender Todesstrafe gedacht, anhand von 9 Beispielen: Menschen, die sich in ihren Ländern engagiert einsetz(t)en für (Meinungs-)Freiheit, Gerechtigkeit oder ein menschenwürdiges Zusammenleben in Frieden und gegenseitigem Respekt.

 


 

 

 Während ich diesen Text verfasse, auf meiner Terrasse friedlich in der Sonne sitzend, staune ich über und bewundere so viele Menschen:

 

 

Hut ab vor allen, die ihr Leben riskieren für ihren gesellschaftlichen Traum von einem „Leben in Fülle“!

 

Hut ab vor jenen, die, wie ACAT, mit ihren Aktionen immer wieder versuchen, diese Menschen, wenn es sein muss, aus unmenschlichen, unvorstellbaren Haftbedingungen zu retten!

 

 

 

Zu ihnen allen passen die beiden bemerkenswerten Bibelzitate, die dem Gottesdienst als roter Faden dienten:

 

„Geh mit dieser deiner Kraft“ (Richter, 6,14) und die Worte des auferstandenen Jesus, der mit seinen Wunden im Kreis der Jünger erscheint: „Friede sei mit euch!“ (Joh 20,19-22)

 

 

 

Sie geben auch mir auf meiner Terrasse einen Motivationsschub.

 

 

Ja. Es lohnt sich, sich immer wieder für eine bessere Welt einzusetzen. Für mich bedeutet das z.B., an meinem persönlichen Unterstützungsprojekt in Rojava im Nordosten Syriens dranzubleiben. Vielleicht haben Sie ja auch ein Projekt oder entdecken eines für sich.

 

 

Dranbleiben. Eine Veranstaltung wie die Gebetswache weitet den Horizont dafür.

 

 

 

Daniela Hackmann