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ACAT-Briefaktion im März

Die Briefaktionen der ACAT (Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter: www.acat-deutschland.de) liegen in den Kirchen St. Barbara, St. Mariä Geburt, Herz Jesu und St. Georg aus. Sie stehen auch am Ende der Artikel zum Download zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie auf der der ACAT-Internetseite. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

 

In den aktuellen Briefaktionen geht es um Hilfe für:


1. In Vietnam fand in der Nacht auf den 9. Januar 2020 ein gewalttätiger Polizei-Einsatz in der Nähe der Hauptstadt Ha-Noi statt, der dazu diente, Landenteignungen in dem Dorf Dong-Tam durchzusetzen.

 

Als die vietnamesische Regierung die Berichterstattung hierüber einschränkte, nutzte der Landrechtsaktivist Trinh Ba Phuong zusammen mit seiner Mutter Can Thi Theu und seinem jüngeren Bruder Trinh Ba Tu die sozialen Medien, um weiterhin entsprechende Informationen verbreiten zu können. Daraufhin wurden die drei Familienmitglieder verhaftet und im Dezember 2021 schließlich wegen „Propaganda gegen den Staat“ zu 10 bzw. 8 Jahren Gefängnis verurteilt. Die Haftbedingungen (u.a. Isolationshaft) sind derart schrecklich, dass der jüngere der beiden Brüder bereits kurz nach der Verhaftung einen Hungerstreik angetreten hatte.

 

Nunmehr berichtete der Vater, dass der ältere Bruder, Trinh Ba Tu im Gefängnis gefoltert wird …

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ACAT Info Dringlichkeitsaktion (DA)
2022_03_DA_Info_VIETNAM.pdf
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ACAT Brief(e) Dringlichkeitsaktion (DA)
2022_03_DA_Briefe_VIETNAM.pdf
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2. Die ehemalige Anwältin und Bürgerjournalistin Zhang Zhan hatte den Beginn der COVID-19-Pandemie in China dokumentiert und war dafür zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Wegen ihres Hungerstreiks schwebt sie in akuter Lebensgefahr. Im Februar 2020 war sie nach Wuhan, damals das Epizentrum der Pandemie, gereist, um in sozialen Netzwerken über die dortige Situation, die Verhaftung anderer unabhängiger Journalisten sowie die Schikanen zu berichten, denen die Familien dieser Berichterstatter ausgesetzt wurden. Drei Monate später „verschwand“ Zhang Zhan, um sodann am 28. Dezember 2020 zu vier Jahren Haft verurteilt zu werden mit der Begründung, sie habe „versucht, Konflikte zu provozieren, und die öffentliche Ordnung gestört“.

 

Aus Protest gegen ihre Inhaftierung und um ihre Unschuld zu beteuern trat die Bürgerjournalistin bereits unmittelbar nach ihrer Verhaftung, im Juni 2020, in den Hungerstreik. Daraufhin wurde sie von den Gefängnisbehörden zwangsernährt und anschließend zur Bestrafung über Monate an Händen und Füßen gefesselt. Sie scheint ihren Hungerstreik nunmehr im Frauengefängnis in Shanghai fortzusetzen. In zwei Videokonferenzen im Oktober 2021 konnte ihre Familie sehen, dass Zhang Zhan mittlerweile so geschwächt ist, dass sie nicht einmal mehr den Kopf heben kann. Auf den Antrag der Familie, sie aus medizinischen Gründen gegen Kaution freizulassen, gab es bislang keine Reaktion…

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ACAT Info Dringlichkeitsaktion (DA)
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