Pfarreientwicklungsprozess (PEP)

Unsere Pfarrei steht vor der Herausforderung, sich auf die aktuelle Situation der Kirche einzustellen: viele Kirchenaustritte und weniger Taufen als Bestattungen führen langfristig dazu, dass weniger Geld zum Erhalt der Gebäude und Liegenschaften zur Verfügung steht. Es werden weniger Christinnen und Christen Gottesdienste besuchen oder andere Angebote unserer Gemeinden wahrnehmen. Die Zahl derjenigen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten und können, wird sinken.  Auch im Hauptamt muss die Arbeit auf weniger Schultern verteilt werden: es gibt - wenngleich auf der Ruhrhalbinsel noch nicht in vollem Umfang spürbar - kaum Nachwuchs in den Weiheämtern, die Zahl der Pastoral- und Gemeindereferentinnen und -referenten stagniert.

 

Der seit 2015 laufende Pfarreientwicklungsprozess im Bistum Essen macht es den Pfarreien zur Aufgabe, sich auf die erwarteten Veränderungen einzustellen. Finanziell - Was können, was wollen, was müssen wir uns noch leisten? - aber auch pastoral - Welche Angebote können und wollen wir machen? Welche Schwerpunkte setzen wir?

 

Alle unsere Pfarrei- und Gemeindegremien sind aktiv in den Pfarreientwicklungsprozess eingebunden. Unterstützt wird der Prozess durch eine Projektassistentin, die aus PEP-Mitteln des Bistums finanziert wird. Zum Pfarreientwicklungsprozess finden sich Informationen auf unserer PEP-Homepage.

Projektassistenz

 

Maike Neu-Clausen

 

Telefon: 0201 / 85 79 24 50

E-Mail: zukunft(at)st-josef-ruhrhalbinsel.de

Pfarreientwicklung St. Josef Ruhrhalbinsel im Internet



Infos aus dem PEP

Information im Gottesdienst Herz Jesu am 18.09.2022

Information der Gottesdienstgemeinde Herz Jesu zum Sanierungsbedarf der Kirche

 

durch Karl Grobbel (Kirchenvorstand) und Michael Meurer (Lokale Projektgruppe)

 

Zum Stand der Arbeit der Lokalen Projektgruppe Herz Jesu 

(Michael Meurer; Michael Meurer wohnt in der Gemeinde Herz Jesu und leitet mit Klaus Mehring die Lokale Projektgruppe)

 

Liebe Gemeindemitglieder,

 

im Rahmen des Pfarreientwicklungsprozesses befassen sich in allen vier Gemeinden unserer Pfarrei Projektgruppen seit 2020 mit der Fragestellung, wie zukünftig an den einzelnen Standorten mit deutlich reduziertem Raumangebot kirchliches Leben gesichert und gestaltet werden kann. 

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Kurzinfo aus der PEP-Steuerungsgruppe 6/2022

Die Steuerungsgruppe hat sich am 6. September 2022 getroffen, um die Abfassung des Zwischenberichts an das Generalvikariat zu besprechen. Dieser muss bis zum Jahresende vorgelegt werden. Er soll besonders die Entwicklung aufzeigen, die seit dem letzten Bericht 2020 stattgefunden hat. Bei der Reflektion der Voten 2017/2020 und dem Blick auf die heutige Situation wurde deutlich, dass schon einiges in Bewegung gekommen ist, wenn wir auch von dem endgültigen Abschluss der meisten Projekte noch weit entfernt sind. Der Bericht wird ein Gesamtbericht für die Pfarrei, in den die Perspektiven der Gemeinden einfließen. Aktuell gibt es folgende Rückmeldungen aus den lokalen Projektgruppen: Die Ausschreibung für die Neuentwicklung des Areals St. Mariä Heimsuchung in Hinsel wurde bis 30.09.2022 verlängert, es gibt mehrere Interessenten. Die Lokale Projektgruppe St. Josef hat zum 29.10.2022 eine Gemeindewerkstatt angekündigt. Im Rahmen der Veranstaltung soll über den aktuellen Stand im PEP informiert werden und die Gemeindemitglieder sollen die Möglichkeit erhalten, sich aktiv an der Weiterentwicklung der für die Gemeinde wichtigen Themen einzubringen. Werbe- und Informationsaktivitäten dazu werden noch anlaufen. Es hat ein gutes Gespräch mit dem Förderverein der Kirche St. Mariä Geburt stattgefunden, bei dem nach Kooperationsmöglichkeiten gesucht wurde. Die lokale Projektgruppe St, Georg ist dabei, das pastorale Konzept für die zukünftige Gemeindearbeit zu finalisieren. Zudem wird die Realisierbarkeit einer multifunktionalen Ausgestaltung der Kirche St. Georg geprüft.

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Kurzinfo aus der PEP-Steuerungsgruppe 5/2022

Die Steuerungsgruppe hat das erste Treffen nach dem Gremientag im Juni und der Sommerpause dazu genutzt, sich mit ihren Aufgaben und ihrer Beziehung zu den Gremien auseinanderzusetzen. Hier wurde deutlich, dass eine intensivere Zusammenarbeit mit den Entscheidungsgremien der Pfarrei notwendig ist. Dazu wird das Gespräch gesucht werden. Auch wurde besprochen, dass mittelfristig wieder eine Verkleinerung und paritätische Besetzung der Steuerungsgruppe durch die drei Pfarreigremien Pastoralteam, Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat sinnvoll sein könnte. Nach Abschluss der Arbeiten der lokalen Projektgruppen soll dies noch einmal zur Diskussion gestellt werden.

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Folien der Info-Veranstaltung der Projektgruppe St. Josef

Auf der Seite der Projektgruppe St. Josef stehen die Folien der Online-Infoveranstaltung nun zum Herunterladen bereit.

Kurzinfo aus der PEP-Steuerungsgruppe 5/2022

Bei ihrem Treffen am 12. Mai hat sich die Steuerungsgruppe intensiv mit der Planung des Treffens der Entscheidungsgremien der Pfarrei (Kirchenvorstand, Pfarrgemeinderat und Pastoralteam) im Juni befasst. Dr. Meder, der die Veranstaltung moderieren wird, stellte sein Konzept für die Veranstaltung vor, die in den Räumlichkeiten des Alten- und Pflegeheims St. Georg in Heisingen stattfinden wird. Das Ziel des Treffens ist neben der Information und dem Austausch zum aktuellen Stand der Pfarreientwicklung das Kennenlernen der unterschiedlichen Gremienvertreterinnen und -vertreter nach den Neuwahlen im Herbst 2021. Auch die Verantwortlichkeiten und die Strukturen der Gremien werden ein Thema sein. In der Gemeinde Herz Jesu gab es ein Vorort-Treffen mit Ellen Mietz, der Vertreterin der Arbeitsstelle Immobilienraum des Bistums, zur zukünftigen Nutzung des Areals von Gemeindeheim und Pastorat. Zudem wurden Gespräche mit möglichen Kooperationspartnern geführt. Nach der erfolgreichen Gemeindewerkstatt Ende März ist Frau Mietz auch in der Gemeinde St. Georg im Einsatz, wo sie gemeinsam mit der Projektgruppe prüft, wie sich die festgestellten Raumbedarfe u.U. realisieren lassen. Die Projektgruppe St. Josef ist im Gespräch mit Verantwortlichen aus dem Ressort Kirchenentwicklung des Bistums zu einem Projekt in und um die Kirche St. Mariä Geburt. Bei ihrem nächsten Treffen wird sie außerdem an den Zukunftsthemen der Gemeinde weiterarbeiten. In der Gemeinde St. Suitbert fand am 13. Mai ein Infoabend zur Zukunft der Gemeinde statt, über den auch die Presse großformatig berichtete. Neben dem in Holthausen realisierten Projekt „Lebendiger Kirchplatz“ sowie dem Zentrum 60+, das langfristig in Hinsel seinen Platz finden soll, ging es vor allem um die Vorstellung von Ideen für die Entwicklung des Areals der Kirche und des Gemeindeheims St. Mariä Heimsuchung zur sozialen Nutzung.

 

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